Carmen Mehnert
Carmen Mehnert lebt mit ihrem Mann, ihrem Hund und ihrer Katze in Keltern bei Pforzheim.
Beruflicher Weg
Ihr beruflicher Weg begann als zahnmedizinische Fachangestellte – ein Beruf, den sie viele Jahre ausgeübt hat.
Eine Krankheit zwang sie jedoch, diesen Weg zu verlassen. Was zunächst wie ein Bruch erschien, wurde rückblickend zu einem Wendepunkt.
Frühe Sensibilität und innere Muster
Schon als Kind nahm sie intensiv feine Stimmungen und unausgesprochene Erwartungen wahr.
Aus dieser Sensibilität heraus entwickelte sich ein inneres Muster:
stark zu sein, zu tragen, auszugleichen – oft über die eigenen Grenzen hinaus.
Was ursprünglich eine weibliche Fähigkeit war, tief zu spüren, wurde zunehmend zu einer Form der Selbstüberforderung.
Wendepunkt und innere Wandlung
Erst ein körperlicher Zusammenbruch machte deutlich, dass ihr innerer Weg eine andere Richtung verlangte.
In diesem Innehalten begann eine Rückkehr zu sich selbst – zu mehr Wahrhaftigkeit, Weichheit und einer Form von Stärke, die nicht aus Anstrengung entsteht, sondern aus Verbindung.
In einem begleiteten Prozess erkannte sie alte Prägungen:
den Anspruch, stark sein zu müssen
die Suche nach Anerkennung im Außen
und die innere Härte, die daraus entstanden war
Mit dem Loslassen dieser Muster öffnete sich ein neuer Zugang – zu einer tieferen weiblichen Schöpferkraft, die nährt, wärmt und verwandelt.
Diese innere Wandlung – ganz im Sinne der Neuen Herzkunst – spiegelt sich heute in ihrer künstlerischen Arbeit wider.
Verbindung zur Natur und künstlerischer Ausdruck
Die Natur ist für Carmen ein zentraler Erfahrungsraum.
Mit großer Hingabe fotografiert sie Tiere und verbringt viel Zeit in der Beobachtung – besonders von Insekten und Vögeln. Aus dieser Verbindung heraus entstehen ihre Werke.
In ihren Seelenbildern zeigt sie Tiere mit menschlichen Anmutungen – als Spiegel innerer Qualitäten und seelischer Zustände.
Ihre Seelengedichte entstehen aus einem inneren Lauschen und verarbeiten persönliche Erfahrungen in poetischer Form. Ihr Gedichtband „Wild & frei“ ist Ausdruck dieses Weges.
In der beseelten Natur verbindet sie Fotografie und Wort zu stillen, eindringlichen Momentaufnahmen.
Heute
So ist ihre Kunst nicht nur Ausdruck, sondern auch Weg – ein Raum, in dem sich das Innere zeigen und erinnern kann.


